Der HERRENHOF ist einzigartig, genauso wie die Lage Buchertberg, die sich vom Hof Richtung Süden erstreckt. Hier fing alles an – und zwar vor rund 300 Jahren, als der Hof noch im Besitz des Chorherrenstifts Vorau war – daher auch der Name HERRENHOF. Auf den hellen Sandstein-Verwitterungs- und Schluffböden wurde damals Wein für das Kloster produziert.
Heute ist Gottfried Lamprecht der Winzer, der alles wieder in Gang brachte. Sein Urgroßvater stammte ursprünglich aus der Südsteiermark und erwarb den HERRENHOF 1913 aufgrund seiner sehr günstigen Lage. Die Weingärten waren zwischenzeitlich gerodet, doch vor rund 18 Jahren wurde dieses Weinbauprojekt wieder zum Leben erweckt. Und zwar auf ganz besondere Weise: Schon der Grundwein, der Weißburgunder, wird wie früher in der ganzen Startin (600 Liter) spontan vergoren. Furmint wurde im großen Stil angepflanzt, sodass es heute der einzige Ort in der Steiermark ist, an dem diese alte, hochwertige Rebsorte aus Südosteuropa wieder angebaut wird. Als besonderes „Special“ wird ein traditioneller weißer Gemischter Satz (Buchertberg Weiss) angebaut und ausgebaut. Auch alte und verloren gegangene Rebsorten wurden neu angepflanzt.
Der Buchertberg ist vorwiegend ein Weißweinanbaugebiet, bei den Rotweinen gibt es jedoch vor allem Spätburgunder und Blaufränkisch (Buchertberg Red).
In den Weinbergen wird viel Handarbeit investiert - die Weine sind von sehr hoher Qualität. Die Weinberge
















