Castello Vicchiomaggio hat sein Leben der Bewahrung dieser jahrhundertealten Tradition gewidmet
Ein Blick zurück in die Weingeschichte
Die Ursprünge von Castello Vicchiomaggio, einst Vicchio der Langobarden genannt, gehen auf etwa das Jahr 1400 zurück, wie einige erhaltene alte Pergamente berichten. Seine Lage auf einem Hügel oberhalb des Val di Greve, nur 18 km von Florenz und 38 km von Siena entfernt, hat sich im Laufe der Jahrhunderte als äußerst strategisch erwiesen. Castello Vicchiomaggio ist aus massivem Stein gebaut, in dessen Mitte sich der hohe, mit Zinnen versehene Turm aus dem Jahr 1100 befindet. Die Burg ist durch ihre Verteidigungsmauern erhalten. Dank sorgfältiger und gewissenhafter Restaurierung ist sie gut erhalten und wurde als Nationaldenkmal anerkannt. Im Mittelalter demonstrierte Castello Vicchiomaggio die entscheidende Bedeutung seiner Lage, indem es bei Konflikten mit Siena eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung von Florenz spielte.
Der Name Castello Vicchiomaggio
Später wurde es zu einem exklusiven Herrenhaus im Renaissancestil und erreichte seine größte Pracht. In dieser Zeit wurde vorgeschlagen, dem ursprünglichen Namen „Vicchio“ das Wort „Maggio“ hinzuzufügen, zum Gedenken an Maggiolate von Calendimaggio. In seiner langen und ruhmreichen Geschichte haben viele Berühmtheiten im Schloss übernachtet, darunter Leonardo da Vinci und Francesco Redi. Leonardo da Vinci wohnte im Castello Vicchiomaggio, als er sein Meisterwerk, die Monna Lisa, malte. Er malte ein bezauberndes und eindrucksvolles Bild, das in seinen persönlichen Dokumenten zu finden ist und beweist, dass er hier übernachtet hat; Francesco Redi, ein Akademiker, verfasste hier 1865 sein berühmtes Gedicht „Bacchus in der Toskana“.
Castello Vicchiomaggio ist auch ein bekannter Produzent international renommierter Weine. Im Schloss wurde schon immer Wein hergestellt und seine Besitzer, John und Paola Matta, widmen ihr Leben der Bewahrung dieser jahrhundertealten Tradition.Die Länder und die Weine
Das Anwesen umfasst 140 Hektar, davon 34 Hektar Weinberge, 10 Hektar Olivenhaine und der Rest ist Park.
Zu den angebauten Sorten gehört die bekannteste Rebsorte: Sangiovese, die Hauptrebe des Chianti Classico, aber auch andere einheimische Rebsorten wie Canaiolo und Colorino sowie zwei internationale Sorten, Merlot und Cabernet Sauvignon. Letztere sind besonders gefragt für die Herstellung unserer berühmten IGT-zertifizierten Rotweine.
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