Sangiovese ist eine Rotweinsorte mit dunkler Haut, die aus Italien stammt. Sie ist die charakteristische Rebsorte der Region Toskana, da sie dort am weitesten verbreitet ist. Sangiovese-Weine haben in der Regel mittleren Körper, mittlere Säure und mittlere Tannine. Egal, wo diese Rebsorte angebaut wird, der Verkoster kann immer Kirschgeschmack mit weichen Noten von Tomate und getrockneten Kräutern finden. Gereifte Sangiovese-Weine umgeben uns mit Aromen von Feigen und Rosen.
Woher stammt Sangiovese?
Sangiovese ist eine der am weitesten verbreiteten Rebsorten in Italien, insbesondere in Regionen wie der Toskana, Umbrien und Kampanien. Sangiovese findet sich auch in Korsika (wo er unter dem Namen Nielluccio bekannter ist), Argentinien, USA, Rumänien, Australien und Chile.
Interessante Geschichte über Sangiovese
Sangiovese leitet sich vom Lateinischen Sanguis Jovis ab, was wörtlich "Blut des Jupiter" bedeutet. Die Legende besagt, dass der Name von den Mönchen der Stadt Santarcangelo Di Romagna geprägt wurde und sich auf den römischen Gott Jupiter bezieht. Sangiovese erlangte im 18. Jahrhundert Berühmtheit, als er zusammen mit Malvasia und Trebbiano zu den am häufigsten angebauten Rebsorten in der Toskana wurde.
Merkmale der Sangiovese-Traube
Sangiovese ist eine Rebsorte, die früh erwacht und spät reift, daher benötigt sie Wärme (aber nicht zu viel, da dies die Intensität der Aromen verringern kann). Sangiovese passt gut zu allen Arten von Böden, aber wenn ein Produzent elegante Weine mit wunderbaren Aromen erhalten möchte, ist ein Boden mit hoher Kalksteinkonzentration die beste Option. Sangiovese gedeiht sehr gut in Böden mit Schiefer-, Alberese- und Gaestro-Elementen.
Sangiovese-Weine
Sangiovese, eine renommierte Rebsorte aus Italien, ergibt in der Regel trockene Rotweine. Mit einem leichten bis mittleren Körper werden Sangiovese-Weine oft für ihre hohe Säure und festen Tannine geschätzt. Während das Geschmacksprofil Elemente von reifen Kirschen, roten Beeren oder sogar einer leichten Süße aus den fruchtigen Noten aufweisen kann, ist der Gesamteindruck auf dem Gaumen tatsächlich der eines trockenen Weins. Wenn Sie also einen süßen Wein suchen, ist Sangiovese möglicherweise nicht die richtige Wahl für Sie. Wenn Sie jedoch einen trockenen Wein mit kräftigen Aromen suchen, ist Sangiovese definitiv eine gute Wahl.
Sangiovese ist ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten "Super-Toskaner" aus der Toskana IGT (oft wird er mit internationalen Rebsorten wie Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot verschnitten). Sangiovese wird auch zur Herstellung von sortenreinen Weinen verwendet, am bekanntesten ist der Sangiovese di Romagna. Mischungen aus Sangiovese mit verschiedenen Sorten sind ebenfalls beliebt, die berühmtesten Mischungen stammen aus den Unterregionen Chianti und Carmignano. Interessante Tatsache: Sangiovese ist die einzige erlaubte Rebsorte im berühmten Brunello di Montalcino DOCG.
Was passt zu Sangiovese?
Chianti Classico
Hier sind einige Weingüter im Chianti Classico, wo Sie die besten Sangiovese-Weine probieren können:
Montepulciano
Hier sind einige Weingüter in Montepulciano, wo Sie die besten Sangiovese-Weine probieren können:

Marche
Hier sind einige Weingüter in den Marken, wo Sie die besten Sangiovese-Weine probieren können:




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